Im Forschungs- und Transferzentrum FTZ Digital Reality werden heute schon neue Formen der Kollaboration erprobt – die Lawaetz-Stiftung war vor Ort und durfte einen Blick in die Zukunft werfen.
Neue digitale Technologien und Künstliche Intelligenz verändern die Arbeitswelt tiefgreifend: Routinen werden automatisiert, neue Aufgaben entstehen, und die Anforderungen an Kompetenzen verschieben sich – auch in der Abteilung und im Feld der Sozialen Stadtentwicklung und Demokratieförderung bei der Lawaetz-Stiftung. Dennoch finden wir: Sozialräumliche Arbeit und Demokratieförderung bleiben auf dialogische, vertrauensbildende Prozesse angewiesen – digitale Technologien sind hier wichtige Werkzeuge, aber keine Ersatzprogramme.
Wie kann also die digitale Zukunft unserer Arbeit aussehen? Um Antworten auf diese Frage zu bekommen, hat eine Delegation der Lawaetz-Stiftung das Forschungs- und Transferzentrum Digital Reality (FTZ Digital Reality) besucht. Inmitten der historischen Speicherstadt ist hier die HAW-Dependance angesiedelt, wo neue Kollaborationsformen und neue Arbeitsweisen in Projekten getestet und gelebt werden. Genau das Richtige für uns! Wir konnten einen spannenden Einblick in die Forschungsarbeiten bei unserem Besuch erhalten und beispielsweise das Partizipations-Tool PaKOMM (Partizipation, Kollaboration, MultiMedial) ausprobieren.

Digitale Stadtgestaltung auf Augenhöhe: Am Planungstisch „Touch Table“ wird das für Bürger:innen möglich mit Hilfe des PaKOMM Projekts. (Foto: Lawaetz-Stiftung)
PaKOMM macht Zukunftsplanung direkt erlebbar: In unserem Testlauf wurde mit einem Mixed-Media-Setup erprobt, wie Bürger:innen an komplexen Stadtentscheidungen auf Augenhöhe beteiligt werden können – vor Ort am Planungstisch, in virtuellen Umgebungen und perspektivisch auch ortsunabhängig über digitale Anwendungen.
Wir freuen uns auf zukünftige Kollaboration und danken der HAW für die Gastfreundlichkeit und Inspirationen!

