Am 1. Juni fand in Hummelsbüttel erstmals ein Stadtteildialog statt. Eingeladen hatten die Lokalen Partnerschaften für Demokratie Wandsbek und die Hummelsbütteler Runde – ein Zusammenschluss von Vertreter:innen lokaler Vereine, der Freiwilligen Feuerwehr, Polizei, Schulen und Kommunalpolitik.

Rund 100 Anwohner:innen aus Hummelsbüttel kamen beim ersten Stadtteildialog zusammen. Foto: Lawaetz-Stiftung (L. Schädlich)
Rund 100 Menschen aus Hummelsbüttel – darunter auch viele Jugendliche – nahmen teil und tauschten sich in drei wechselnden Gesprächsrunden über die Stärken, Herausforderungen und Wünsche für ihren Stadtteil aus. Deutlich wurde vor allem der Wunsch nach mehr Begegnungsorten, Gastronomie und besseren Möglichkeiten zur Vernetzung. Kritisiert wurde außerdem der Zustand der Radwege. Positiv hervorgehoben wurden die Nähe zum Hummelsbütteler Moor und zur Feldmark sowie das vielfältige Angebot der örtlichen Sportvereine.
Zum Abschluss sammelten die Teilnehmenden konkrete Ideen für Hummelsbüttel. Vorgeschlagen wurden unter anderem eine Radtour, um auf die Mängel der Radwege aufmerksam zu machen, sowie die Entwicklung eines digitalen Vernetzungstools für den Stadtteil.
Das Fazit fiel durchweg positiv aus: Viele Nachbar:innen lernten sich erstmals kennen und knüpften neue Kontakte. Auch die Hummelsbütteler Runde zeigte sich zufrieden und möchte die Ergebnisse nun weiterverfolgen.
Die Lokalen Partnerschaften für Demokratie Wandsbek werden seit vielen Jahren von der Lawaetz-Stiftung koordiniert und inhaltlich begleitet. Moderiert wurde der erste Hummelsbütteler Dialog von Kolleg:innen der Lawaetz-Stiftung.




