Am Mittwoch, 25. Februar, wurde es noch lebendiger im Haus der Jugend im Stadtteil Tegelsbarg: Rund 80 Nachbar:innen kamen zusammen, um gemeinsam Iftar zu feiern. Das Team der Lawaetz-Stiftung vom Stadtteilbüro Tegelsbarg / Müssenredder unterstützte die Veranstaltung mit zahlreichen Ehrenamtlichen.
Iftar ist das abendliche Fastenbrechen im Ramadan – traditionell in Gemeinschaft und nach Sonnenuntergang. Genau so wurde auch in Tegelsbarg gefeiert: Das Buffet füllte sich mit selbstgemachten Speisen, der Saal mit angeregten Gesprächen und fröhlichem Stimmengewirr. Eingeladen war der ganze Stadtteil – von jung bis alt.

Iftar – das gemeinsame Fastenbrechen – brachte viele Menschen aus dem Stadtteil im Haus der Jugend in Tegelsbarg zusammen. Foto: Lawaetz-Stiftung
Der Abend bot nicht nur gutes Essen, sondern auch Raum für Austausch. Da in diesem Jahr der Ramadan und die christliche Passionszeit fast zeitgleich begonnen haben, lag es nahe, über die Bedeutung des Fastens in beiden Religionen ins Gespräch zu kommen. Mohamed Morie gab Einblicke in das muslimische Fasten, Stephan Uter von der Philemon Kirche sprach über die evangelische Tradition. Danach wurde gemeinsam das Fasten gebrochen und das vielfältige Buffet eröffnet.

Speis und Trank wurden beim interreligiösen Fastenbrechen mit allen Teilnehmer:innen geteilt. Foto: Lawaetz-Stiftung
Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation mit Fördern & Wohnen, Baui Tegelsbarg/Projekt Beo, den Stadtteileltern, dem Haus der Jugend, dem StoP-Projekt, der Philemon Kirche und vielen engagierten Ehrenamtlichen. Gefördert wurde das interreligiöse Fastenbrechen durch den Verfügungsfonds Tegelsbarg / Müssenredder aus Mitteln der Integrierten Stadtteilentwicklung.


