Wir feiern 40 Jahre Lawaetz-Stiftung!

Liebe Freund:innen und Partner:innen der Lawaetz-Stiftung, liebe Kolleg:innen, liebe Interessierte,

1986 hat die Freie und Hansestadt Hamburg sich entschieden, die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung zu gründen. Ein wichtiger und richtiger Schritt für das Gemeinwohl der Stadt und die darin lebenden Bürger:innen. Seit 40 Jahren arbeiten wir – die rund 70 Mitarbeitenden der Stiftung sowie unsere Kolleg:innen in den Töchter- und Enkelgesellschaften – an der Gestaltung einer sozial gerechten, zukunftsfähigen Gesellschaft. Wenn Sie Interesse haben, in unser Wirken einzutauchen und mehr über unsere Projekte zu erfahren, dann schauen Sie sich gern hier um!

Schon gewusst?

Momente, Meilensteine & Skurriles aus 40 Jahren Lawaetz-Stiftung

...dass der Löwe im Eingangsbereich des Lawaetzhauses...

…auf Wunsch des Architekten und ehemaligen Mitarbeiters der Lawaetz-Stiftung Frido Röhrs dort platziert wurde? Frido Röhrs war zwischen 1986 und 1989 für den denkmalgerechten Umbau und die Sanierung des Lawaetzhauses zuständig. Der Löwe ist aus derselben Form gegossen, wie die Löwen am Hamburger Rathaus (gegenüber vom Bucerius Kunst Forum). Die Löwen am Hamburger Rathaus stammen aus dem späten 19. Jahrhundert und stehen symbolisch für Macht, Bürgersinn, Wachsamkeit und den Stolz der Hansestadt.

die hei. kommt zur lawaetz-stiftung

...dass es im Lawaetzhaus zwei große Gullideckel gibt?

Diese stammen noch aus der Zeit, als das Haus regelmäßig von Elbwasser überflutet wurde. Immer wenn die Flut kam, mussten alle Mitarbeitenden in den 1. Stock, um sich vor dem Wasser zu schützen. Deshalb finden sich auch heute noch viele Steckdosen in Deckenhöhe.

...dass Lucille Eichengreen die Lawaetz-Stiftung mal selbst besucht hat?

Lucille Eichengreen, deren Denkmal an der Ostseite des Lawaetzhauses hängt, hat die Lawaetz-Stiftung in den 2000er-Jahren mal selbst besucht. Das Denkmal außen am Lawaetzhaus erinnert an die etwa 1.500 jüdischen Frauen, die 1944 im Außenlager „Dessauer Ufer“ des KZ-Neuengamme interniert waren und Zwangsarbeit im Hamburger Hafen leisten mussten. Das Kunst- und Erinnerungsprojekt heißt „Für die Frauen vom Dessauer Ufer“ und wurde 1995 von den Künstlerinnen Cecilia Herrero und Hildegund Schuster geschaffen. Lucille Eichengreen wurde dabei bewusst als zentrale Figur gewählt, weil sie selbst zu diesen Frauen gehörte.

Austausch beim Trägerbesuch bei Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V.

...dass in der Sturmflutsaison das Elbwasser...

…regelmäßig bis kurz vorm Lawaetz-Haus steht? Direkt hinter dem Haus beginnt das Überflutungsgebiet. Wenn das Flutschutztor geschlossen ist und das Wasser richtig hochsteht, haben wir einen großartigen Blick auf das Wasser direkt aus dem Bürofenster.  

...dass die Lawaetz-Stiftung...

… ab Ende der 80er Jahre vermehrt Verhandlungen von Wohngruppen besetzter Häuser mit der Stadt Hamburg unterstützt hat? Die Bewohner:innen konnten die Häuser dann mit Hilfe der Lawaetz-Stiftung in Eigenleistung sanieren und dauerhaft bewohnen, zum Beispiel in der Wohlwillstraße auf St. Pauli. 

die hei. kommt zur lawaetz-stiftung

...dass die Lawaetz-Stiftung den Konflikt...

…zwischen Investoren und der Initiative “no BNQ” (Bernhard-Nocht-Quartier) befriedet hat durch die Schaffung eines selbstverwalteten Wohnprojekts und der Erhaltung von Kulturflächen im Nochtspeicher? 

...dass die Budenhäuser in der Marktstraße...

…von den mietenden Bewohner:innen übernommen werden konnten, so dass der Wohnraum dauerhaft gesichert werden konnte? In Eigenleistung wurden diese saniert und instandgesetzt. Ermöglicht wurde das durch ein kluges Gesamtkonzept, das den Neubau des Vorderhauses und die Sanierung der Budenhäuser in der Gesamtheit, auch in Bezug auf die erforderlichen Investitionen, einbezog. Diese eingeschossigen Hinterhäuser (Budenhäuser) gelten als Relikte der vorindustriellen Zeit, heute eine Besonderheit im Stadtbild.

Austausch beim Trägerbesuch bei Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V.

...dass es das beste Mittagessen für Lawaetz-Mitarbeiter:innen...

…am Fähranleger Neumühlen bei “Nuggi’s Elbkate” gibt? Hier gibt es unserer Meinung nach die besten Fischbrötchen, und bei schönem Wetter fühlt sich die Mittagspause ein bisschen wie Urlaub an.

Jubiläums-Veranstaltungen

15 Jahre Jugend Aktiv Plus.

40 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe

Für eine vielfältige Stadtgesellschaft. Wir feiern 40 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe

Aber was verstehen wir eigentlich genau unter „Hilfe zur Selbsthilfe“? Wie spiegelt sich dieses Prinzip in unseren Projekten wider und was bedeutet „Hilfe zur Selbsthilfe“ konkret in unserer täglichen Arbeit?

Wie wir als Lawaetz-Stiftung Menschen befähigen, beteiligen und sie dabei unterstützen, ihre Zukunft zu gestalten, kannst Du hier erfahren.

News

Stark aufgestellt für die Zukunft

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40 Jahre Lawaetz-Stiftung: Jubiläums-Website ist online!

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Die Lawaetz-Stiftung zu Gast im grünen Hamburg

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Unterstützung für junge Menschen: Gesellschaftliche Teilhabe wieder möglich machen

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Tag der Städtebauförderung wird in Rahlstedt-Ost gefeiert

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Gegen Menschenfeindlichkeit und für die Stärkung demokratischer Werte

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RISE-Gebiet Neuallermöhe: Aktiv für saubere Fleete

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Internationaler Tag gegen Rassismus

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15 Jahre nah dran

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15 Jahre Jugend Aktiv Plus.

Johann Daniel Lawaetz

Anfang des 19. Jahrhunderts wächst in Altona, das noch zu Dänemark gehört, und in Hamburg die Sorge vor Armut, Arbeitslosigkeit und steigenden Ausgaben für die Armenhilfe. Johann Daniel Lawaetz, erfolgreicher Kaufmann, Textilunternehmer und – selten in seiner Zeit – sozial engagiert, denkt weiter: Er fordert staatliche Arbeitsbeschaffung statt Almosen – soziale Hilfe zur Selbsthilfe.

Projekt-Highlights aus 40 Jahren

Austausch beim Trägerbesuch bei Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V.

Start der Stadtteilküche "Korallus Kitchen" (2024)

Seit Mai 2024 bietet die Stadtteilküche „Korallus Kitchen“ frisches gesundes Essen für den Preis von 1,50€ pro Menü an. Zunächst als mobile Version gestartet, kochen mittlerweile etwa 20 Frauen im Wechsel jeden Freitag gemeinsam und verkaufen ihr Essen im Inselcafé im Bildungszentrum „Tor zur Welt“ an die Bewohnerinnen und Bewohner im Wilhelmsburger Bahnhofs- und Korallusviertel. Das Projekt ist aus einer Initiative von Nachbarinnen und Vertreterinnen sozialer Einrichtungen entstanden und bietet sowohl den Köchinnen als auch den Kundinnen und Kunden eine tolle Möglichkeit zum nachbarschaftlichen Austausch. Die Lawaetz-Stiftung begleitet das Projekt im Rahmen ihrer Arbeit für das RISE-Gebiet Wilhemsburg Ost.

Balkonkraftwerk: Anbringung von Photovoltaik-Modulen an einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Barmbek.

PV 4 All (2022 - 2024)

Das internationale Projekt PV4All entwickelte Modelle und Beratungsangebote für Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen, um Herausforderungen und Barrieren bei der Einführung kleiner Photovoltaikanlagen im Ostseeraum zu überwinden. Die Lawaetz-Stiftung koordinierte in Hamburg das Projekt PV4All, organisierte Pilotquartiere und vernetzte Akteur:innen. Ziel war es, Bürger:innen für Balkonsolar und PV im Quartier zu gewinnen.

 

Forschung und Studien zum Thema Zwangsverheiratung (2006 - 2011)

Die Lawaetz-Stiftung war beim Thema Zwangsverheiratung in Hamburg als Projektakteurin im Rahmen des EU-Förderprogramms Daphne über Forschung und Fachunterstützung eingebunden. Ein zentrales Element des Hamburger Handlungskonzeptes war das europäische Projekt „Aktiv gegen Zwangsheirat!“, das von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) geleitet und von der Lawaetz-Stiftung begleitet wurde.

Austausch beim Trägerbesuch bei Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V.

DC NOISE: Demographieplattform Hamburg (2008 – 2011)

Das INTERREG-Projekt befasste sich mit dem demographischen Wandel in verschiedenen Regionen des Nordseeraumes. Ziel war es, übertragbare transnationale Handlungsempfehlungen im Bereich des Arbeitsmarktes, der Infrastrukturversorgung und der Stadtteilentwicklung im Hinblick auf den demografischen Wandel zu entwickeln.

Schüler:innen im Kaisersaal des Hamburger Rathauses stimmen ab.

Nachgefragt! Juniorwahl (2025)

„Nachgefragt! Juniorwahl 2025“ wurde von der Lawaetz-Stiftung im Rahmen der Lokalen Partnerschaften für Demokratie Harburg/Süderelbe technisch mitkoordiniert und organisatorisch unterstützt.
Sie sorgte dabei u. a. für die Umsetzung vor Ort und die digitale/organisatorische Begleitung der Veranstaltung. Teilgenommen haben vor allem Schüler:innen aus Schulen in Harburg und Süderelbe, und es ging darum, im Rahmen der Juniorwahl 2025 politische Bildung praktisch zu erleben und demokratische Wahlen realitätsnah zu simulieren.

Wir gratulieren!

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Lawaetz-Stiftung! Ohne euch wär die Stadt ein Stück ärmer. Und es geht darum, dass ihr euch so stark gemacht habt für bezahlbares Wohnen, Gemeinwohlorientierung, nachhaltige Stadtentwicklung und wirklich auch für Demokratiebildung in unserer Stadt. Ihr tragt dazu bei, dass wir einen guten Zusammenhalt haben! 

Katharina Fegebank

Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin und Präses der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Foto: Jan-Niklas Pries, Senatskanzlei Hamburg

Herzlichen Glückwunsch! 40 Jahre Lawaetz-Stiftung – das sind 40 Jahre Brücken bauen: zwischen Menschen und Chancen, zwischen guten Ideen und ganz konkretem Handeln.
Ich kenne die Stiftung seit vielen Jahren und schätze genau diese Haltung: pragmatisch, hartnäckig und immer mit dem Blick auf die Menschen. Ob Quartiersentwicklung, Beschäftigung oder Existenzgründung – die Lawaetz-Stiftung schafft Orte, an denen Zusammenhalt wachsen kann. Sie bringt Partnerinnen und Partner zusammen und macht aus guten Ideen echte Perspektiven. Hamburg braucht solche Brückenbauer. Ich danke allen, die die Arbeit der Stiftung mit Herzblut und Überzeugung tragen, und wünsche der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung weiterhin Mut, starke Partnerschaften und viel Erfolg für die nächsten Jahrzehnte.

Dr. Melanie Leonhardt

Senatorin und Präses der Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Hansestadt Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt, Senatskanzlei Hamburg.

Ich gratuliere der Lawaetz-Stiftung wirklich sehr für diese jahrzehntelange richtig gute offene Kinder- und Jugendarbeit. Hier merkt man, dass Zusammenhalt wirklich gelebt wird, hier bleiben Menschen ja auch lange und übernehmen viel Verantwortung. Und das ist genau das, was unsere Gesellschaft braucht, was sie zusammenhält, womit Demokratie eigentlich überhaupt erst möglich wird. Also eine ganz ganz herzliche Gratulation. Aber eben auch Dankeschön für diese tolle Arbeit!

Aydan Özoguz

Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD. Foto: Stella von Saldern

Ja, herzlichen Glückwunsch, liebe Lawaetz-Stiftung zum 40. Geburtstag. Im allerbesten Alter! Aber natürlich der Fünfzigste im Blick. In einer Zeit, die – glaube ich – ganz viele Akteure, die es gut mit dieser Stadtgesellschaft meinen, auch immer herausfordert. Genau das hat die Lawaetz-Stiftung über viele Jahre ausgezeichnet, dass sie einen großen Beitrag dazu geleistet hat, Projekte zum Gelingen zu bringen. Aber auch, uns immer beieinander zu behalten. Und dieses verdienstvolle Wirken verdient allerhöchsten Respekt, und Dankbarkeit: Toi Toi Toi für die nächsten 10 Jahre!

Dr. Andreas Dressel

Senator und Präses der Behörde für Finanzen und Bezirke der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Jan-Niklas Pries, Senatskanzlei Hamburg

Liebe Lawaetz Stiftung! Herzlichen Glückwunsch zum Vierzigsten Geburtstag. 40 Jahre lang Stadtteilarbeit, 40 Jahre lang kooperatives Zusammenführen von Menschen in unterschiedlichen, meist schwierigen Lebenssituationen. Sie lösen Probleme für uns vor Ort! Herzlichen Dank!

Melanie Schlotzhauer

Senatorin und Präses der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Jan-Niklas Pries, Senatskanzlei Hamburg.

Ich beglückwünsche die Lawaetz-Stiftung zu 40 Jahren! Das ist ein großes Jubiläum und ich möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken – für ihr Engagement und die wichtige Arbeit, die sie leisten. Es gibt viele Projekte, an denen sie wirklich für Lösungen sorgen, versuchen, alles zusammenzubringen, immer nach vorne, immer mit einem guten Geist. Das ist wichtig für uns als Stadt!

Karen Pein

Senatorin und Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg. Foto: Jan-Niklas Pries, Senatskanzlei Hamburg

Bildergalerie

Schätze aus 40 Jahren Lawaetz-Stiftung