Beim großen Sommerfest am 5. September 2026 wurde der Neubau an der Flughafenstraße 91 in Hummelsbüttel offiziell eröffnet – und gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, Senior:innen, Nachbar:innen sowie Gäst:innen aus Politik und Verwaltung gebührend gefeiert.

Seit mehr als 25 Jahren ein wichtiger Treffpunkt im Stadtteil: Die IGL. Foto: Lawaetz-Stiftung (S. Vogelsang)
Seit mehr als 25 Jahren ist die IGL ein wichtiger Treffpunkt im Stadtteil. Mit vielfältigen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene engagiert sich der Verein gemeinsam mit hauptamtlichen Mitarbeitenden und zahlreichen Ehrenamtlichen für Integration, Bildung und ein gutes Miteinander. Weil der Platz angesichts wachsender Bedarfe längst nicht mehr ausreichte, wurde das Stadtteilkultur- und Jugendzentrum erweitert.
Der Weg bis zur Eröffnung war lang: Zu Beginn des Festes blickte Vereinsvorständin Veronika Kucera auf die Planungs- und Bauphase zurück und dankte den zahlreichen Beteiligten sowie den Zuwendungsgebern für ihre Unterstützung. Anschließend richteten Finanzsenator Dr. Andreas Dressel und Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff Grußworte an die Gäste.

Viele Menschen haben zum Gelingen des Erweiterungsbaus beigetragen. Foto: Lawaetz-Stiftung (S. Vogelsang)
Für den emotionalsten Moment sorgten schließlich die jüngsten Besucher:innen: Sie begrüßten alle Anwesenden in zahlreichen verschiedenen Sprachen – ein lebendiges Zeichen für die Vielfalt des Stadtteils und genau das, wofür die IGL seit vielen Jahren steht.
Auch infrastrukturell bringt der Neubau wichtige Verbesserungen: Die IGL erhielt eine neue Erschließung, nachdem die bisherige Versorgung über eine benachbarte Schule aufgrund deren Standortverlegung nicht mehr möglich war.
Baubeginn war im Juli 2025, im August 2026 wurde der Erweiterungsbau fertiggestellt. Die Lawaetz-Stiftung begleitete das Projekt als Baubetreuerin bei Planung und Umsetzung. Finanziert wurde die Maßnahme aus öffentlichen Mitteln, insbesondere aus dem Sozialen Quartiersfonds der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, der Finanzbehörde sowie des Bezirksamtes Wandsbek.
Mit dem neuen Gebäude hat die IGL nun mehr Raum für das, was im Stadtteil zählt: Begegnung, Teilhabe und Gemeinschaft.




