Am 16. März starten erneut die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Seit Mitte der 1990er Jahre finden sie auch in Deutschland jährlich rund um den 21. März statt – dem Internationalen Tag gegen Rassismus. Bundesweit setzen zahlreiche Initiativen, Vereine und Kommunen mit Veranstaltungen ein Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt. Die Lawaetz-Stiftung, die als Fach- und Koordinierungsstelle unter anderem für die Lokalen Partnerschaften für Demokratie in den Hamburger Bezirken Wandsbek und Harburg / Süderelbe verantwortlich ist, unterstützt die Aktionswochen bereits seit mehreren Jahren.

Die Lokalen Partnerschaften für Demokratie Wandsbek und Harburg / Süderelbe beteiligen sich wiederholt an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Foto: Lokale Partnerschaften für Demokratie
Im Bezirk Wandsbek stehen rund 30 Angebote zur Auswahl. Diese umfassen beispielsweise Workshops zum Umgang mit Alltagsrassismus, Begegnungsformate wie gemeinsames Fastenbrechen oder ein kulturelles Kochfest, Lesungen, unter anderem von dem Autor Michel Abdollahi und Filmvorführungen sowie Vorträge zu Demokratie- und Vielfaltsthemen.
Ebenso vielfältig ist das Programm in Harburg. Ausstellungen, Lesungen, Dialogformate, Workshops und Aktionstage füllen hier die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Darunter Angebote wie „Selbstverteidigung für Migrant:innen“, eine Plakatwerkstatt oder eine Ausstellung zum Thema „Leben ohne Rassismus 2.0“. Alle Veranstaltungen – deutschlandweit sind es über 3.300 – machen das gemeinsame Engagement gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus sichtbar und stärken es. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus werden seit 2016 von der Stiftung gegen Rassismus koordiniert.
Die zwei Hamburger Bezirke stellen für die Umsetzung Mittel aus den Aktions- und Initiativfonds der Lokalen Partnerschaften für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! zur Verfügung.




