Was braucht es, um sich wirksam gegen Rechts zu engagieren? Genau dieser Frage ging das Team „Hamburg vernetzt gegen Rechts“ der Lawaetz-Stiftung beim diesjährigen Fachtag nach – in Kooperation mit Aktivoli und dem Kulturhaus Eidelstedt.
Die Konferenz „Mutig und engagiert gegen Rechts“ brachte Expert:innen, Initiativen und Engagierte zusammen. Durch das Programm führte Kira Ayyadi von Belltower News. Die Keynote hielt das Netzwerk Demokratische Kultur aus Wurzen. Es zeigte seinen Werdegang auf und anhand dieses Weges auch Strategien, die im Engagement gegen Rechts und für eine resiliente Zivilgesellschaft hilfreich sind.
In fünf Workshops wurde intensiv gearbeitet. Die Themen reichten von Awareness und Allyship über nachhaltiges Ehrenamt bis zum Umgang mit Hate Speech im digitalen Raum. Auch Schutzkonzepte für gemeinnützige Organisationen und Initiativen und die Herausforderungen und Möglichkeiten migrantischer Selbstorganisationen in der gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Lage standen im Fokus.
Anschließend stellten sich sechs Organisationen in schnellen 90-Sekunden-Pitches vor, bevor sie ihre Arbeit im Engagement-Salon präsentierten: Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., act aware e.V., Salon International e.V., Über den Tellerrand e.V., AfD-Verbot jetzt! und die european playwork association.

Podiumsdiskussion bei der Konferenz „Mutig und engagiert gegen Rechts“. V.l.n.r.: Stefanie Lenz, Kira Ayyadi und Bodil Diederichsen (Foto: Lawaetz-Stiftung)
Auf der großen Bühne folgte eine lebendige Podiumsdiskussion unter dem Titel „Zwischen Bedrohung und Beharrlichkeit – Schutz und Stärkung des Engagements gegen Rechts“. Mit dabei: die Bundesarbeitsgemeinschaft Freiwilligenagenturen, die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein und das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Hamburg.
Der Tag endete mit vielen neuen Impulsen, einem gemeinsamen Abendessen und dem Engagement-Salon.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Austausch möglich gemacht haben!




