Gegen Menschenfeindlichkeit und für die Stärkung demokratischer Werte
April 9, 2026 | Soziale Stadtentwicklung & Demokratieförderung | Demokratie & Vielfalt
HiNT Hamburger Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle

Die Hamburger Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle HiNT ist jetzt unter hint.hamburg zu erreichen. Meldungen über rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle in Hamburg können auf der neuen Website per Meldeformular noch einfacher als bisher eingereicht werden. Dazu gehören auch Propaganda-Aktionen wie Sticker, Flyer, Schmierereien und Graffiti.

HiNT sammelt alltägliche Vorfälle, auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze. Für Betroffene bedeuten diese Vorfälle oft Gefühle der Abwertung und der Bedrohung sowie körperliche und seelische Verletzungen. Die zivilgesellschaftliche Hinweisstelle HiNT hat die Aufgabe, diese Vorfälle sichtbar zu machen. Die Ergebnisse werden statistisch ausgewertet und veröffentlicht, um die gesellschaftliche Dimension dieser menschenfeindlichen Vorfälle transparent zu machen.

Mit der neuen Website hat HiNT nun auch ein neues, verbessertes und einfacheres Meldeformular für Vorfälle online gestellt. Dieses ist in zehn Sprachen verfügbar.

Hinweisstelle für Vorfälle

Ab sofort in 10 Sprachen online verfügbar: Die Hamburger Hinweisstelle für rassistische, antisemitische und rechte Vorfälle. Foto: Lawaetz-Stiftung.

Alle Menschen in Hamburg haben die Möglichkeit, Vorfälle zu melden. Das gilt sowohl für direkt Betroffene als auch für Zeug:innen des Geschehens. Ziel der Hinweisstelle ist es, für einen besseren Überblick über Vorfälle zu sorgen, um Hamburg für alle lebenswerter zu machen. Denn: rassistische, antisemitische und rechte Beleidigungen, Bedrohungen und Übergriffe sind keine Einzelfälle.

HiNT wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie durch die Freie und Hansestadt Hamburg und befindet sich in Trägerschaft der gemeinnützigen Johann Daniel Lawaetz-Stiftung.


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