- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
„… aus Baltimore Toback, aus Surinam Kaffee, aus Afrika Gummi“. Altona im transatlantischen Menschenhandel: Postkolonialer Stadtrundgang
Postkolonialer Stadtteilrundgang: Auf Spurensuche nach der kolonialen Verangenheit Altonas.
Eine Veranstaltung im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung
Prächtige Elbparks, herrschaftliche Villen, repräsentative Kontorhäuser, rentable Manufakturen und einträgliche Schiffswerften gehörten zur Lebenswelt der global agierenden Kaufmänner in Altona. Auf dem Rundgang begeben wir uns auf die Spuren der großbürgerlichen Kolonialhandelsherren und Menschenhändler. Dabei werfen wir einen prüfenden Blick auf Warenströme und Handelsbilanzen, ebenso wie auf die Biografien zwischen hochtönenden Revolutionsideen hier und skrupellosen Geschäftspraktiken in Übersee. Der Rundgang spürt den Schicksalen auch derjenigen nach, die dabei versklavt und kolonisiert wurden, und derjenigen, die gegen das koloniale Unrecht aufstanden.
Der Rundgang wird organisiert von der Johann Daniel Lawaetz-Stiftung, die im Rahmen ihres 40-jährigen Jubiläums einen kritischen Blick auf den eigenen Namensgeber wirft, der einer der im Rundgang besprochenen Altonaer Kaufmänner war.
Eintritt frei, Anmeldung bitte unter: pfd-altona@lawaetz.de
Treffpunkt: Alte Königstraße 5 (vor dem Laden des Zigarrenmachers)
