Die Lawaetz-Stiftung entwickelt ein Wirkungsmodell für die Hamburger Kinder- und Jugendhilfeprogramme, das die Zusammenhänge zwischen Zielen und Vorgaben auf strategischer Ebene mit den konkreten Maßnahmen aus der Praxis verknüpfen soll. Zentrale Aufgabe ist dabei, eine passende Indikatorik zu erarbeiten, die es möglich macht, Ergebnisse und Wirkung (Output/Outcome) der Jugend- und Familienhilfe sichtbar zu machen.
Das auf dieser Basis erarbeitete Wirkungsmodell soll schließlich als datenbasiertes Steuerungsinstrument einsetzbar sein, um die Steuerung fachpolitischer Vorgaben künftig noch zielgerichteter ausgestalten zu können. In einem abgestuften wissenschaftlichen Verfahren wird ein geeignetes Wirkungsmodell in Form eines Ziel- und Indikatorensystems für die einzelnen Angebotsbereiche der sozialräumlichen Jugend- und Familienhilfe aufgebaut. Mit Hilfe des Ziel- und Indiaktorensystems können für einzelne Angebotsbereiche erfolgskritische Qualitätskritierien der Umsetzung ermittelt werden, um einerseits die Wirkung der Maßnahmen zu verbessern, andererseits ihre Steuerung auf der bezirklichen Umsetzungsebene zu unterstützen.
Projektbeispiele:
- Datenaufbereitung zu einem multidimensionalen Set
- Plausibilisierung/ Ergänzung der quantitativen Ergebnisse durch qualitative Untersuchungen
- Überprüfung der bestehenden Steuerungsmechanismen
- Einordnung der Projektergebnisse in den wissenschaftlichen Diskurs