Das RISE-Fördergebiet Osdorfer Born / Lurup am westlichen Stadtrand umfasst auf ca. 165 ha die Großwohnsiedlung Osdorfer Born und eine nördliche Erweiterung, die die Stadtteilschule Lurup miteinschließt.
Die Lawaetz-Stiftung ist seit Mai 2016 mit der Gebietsentwicklung beauftragt und arbeitet hier eng mit der Abteilung Integrierte Stadtteilentwicklung des Fachamts Stadt- und Landschaftsplanung, Bezirksamt Altona zusammen. Die Gebietsentwicklung aktualisiert die Integrierten Entwicklungskonzepte, zuletzt durch die 2025 vorgelegte dritten Bilanzierung und Fortschreibung. Mit Beschluss durch den Lenkungsausschuss Programmentwicklung (LAP) der BSW ist eine zweite Verlängerung der Förderphase um weitere vier Jahre bis 2029 vorgesehen. Die weiteren Aufgaben der Gebietsentwicklung liegen vor allem in der Kommunikation und Koordination des Prozesses vor Ort, der Öffentlichkeitsarbeit, in der Vernetzung und Kooperation der Akteur:innen und Gremien sowie in der Projektentwicklung.
Der Osdorfer Born ist die erste Großwohnsiedlung Hamburgs, die seinerzeit als reine Wohnsiedlung und nahezu ohne soziale Infrastruktur konzipiert wurde. Wichtige Entwicklungsaufgaben sind daher die Ergänzung oder Modernisierung bedarfsgerechter Infrastruktureinrichtungen in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales und Gesundheit. Neugestaltete öffentliche Spiel- und Sportplätze, aufgewertete grüne Fußwegeachsen und Wohnumfelder – zunehmend unter Klimaanpassungsaspekten – ergänzen den umfangreichen Maßnahmenkanon.
Projektbeispiele sind
• Modernisierung und Sicherung des nachhaltigen Standorts Klick Kindermuseum
• Klimaprojekte rund um das Bürgerhaus Bornheide: „Klimafassade“ und „Klimaoase“
• Weiterentwicklung und Verstetigung des Stadtteilbeirats Borner Runde