Schon gewusst?

Momente, Meilensteine & Skurriles aus 40 Jahren Lawaetz-Stiftung

...dass die Lawaetz-Stiftung...

…seit ihrer Gründung im Jahr 1986 eine große Vielfalt an Projekten initiiert, begleitet und umgesetzt hat? Eine genaue Gesamtzahl lässt sich dabei nicht festhalten, da die Stiftung in sehr unterschiedlichen Formaten arbeitet – von zeitlich begrenzten Einzelprojekten über langfristige Quartiersentwicklungen bis hin zu bundesweiten und europäischen Programmen. Über tausend Projekte kommen aber zusammen!

die hei. kommt zur lawaetz-stiftung

...dass zunächst mit einer Mitarbeiter:innen-Stelle....

…und dem sanierungsbedürftigen Lawaetzhaus als Stiftungskapital gestartet wurde? Das Haus an der Elbe wurde dann in denkmalgerechter Form saniert und ist seitdem Sitz der Stiftung.

...dass es seit 2015...

…10 Stadtteildialoge in 10 verschieden Stadtteilen im Bezirk Wandsbek mit über 650 Teilnehmenden gegeben hat? Diese finden immer im Rahmen der Arbeit der Lokalen Partnerschaften für Demokratie Wandsbek statt. Der Stadtteildialog in Jenfeld 2017 war dabei die am besten besuchte Veranstaltung mit über 120 Teilnehmer:innen.

Austausch beim Trägerbesuch bei Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V.

...dass wir einen Horst haben...

…der uns zu unseren Veranstaltungen begleitet? HORST ist unser mobiles Ausstellungsmöbel, in dem man auch sitzen und sich unterhalten kann. Bei unseren vielen Outdoor-Veranstaltungen, wie beispielsweise Stadtteilfesten oder Beteiligungsverfahren in unseren RISE-Gebieten kommt er zum Einsatz. Und obwohl der Aufbau bis zu zwei Stunden dauern kann und man drei Helfer:innen dafür braucht, lieben wir unseren HORST sehr!

...dass im Team Soziale Stadtentwicklung & Demokratieförderung...

…14 verschiedene Sprachen gesprochen werden? Dazu gehören u.a. Farsi, Italienisch, Spanisch, Französisch, Englisch, Lettisch, Dänisch, Bosnisch, Türkisch, Russisch, Holländisch und Plattdeutsch.

Foto: Zhendong Wang via Unsplash
die hei. kommt zur lawaetz-stiftung

...dass mehr als 20 Fördergebiete...

…in den vergangenen 40 Jahren von der Lawaetz-Stiftung als Gebietsentwicklerin betreut wurden? Dazu gehör(t)en u.a. Mittlerer Landweg, Wilhelmsburg-Ost, Rahlstedt-Ost, Osdorfer Born / Lurup, Schnelsen-Süd, Tegelsbarg / Müssenredder, Altona, Neuwiedenthal / Rehrstieg, Neuallermöhe, Lohbrügge-Ost, Steilshoop, Hohenhorst – aber auch in Gebieten wie Harburg, Süderelbe und Wandsbek und sogar in Lüneburg Stadt und Landkreis Lüneburg war und ist die Lawaetz-Stiftung aktiv, zum Beispiel mit den Lokalen Partnerschaften für Demokratie.

...dass wir im Rahmen unterschiedlicher Städtebauförderprogramme...

…rund 1800 Beiratssitzungen mit insgesamt 52.000 Teilnehmenden moderiert haben? Beiräte bestehen aus Bewohnerinnen und Bewohnern, Gewerbetreibenden, Vertreterinnen und Vertretern von Einrichtungen und Vereinen, der Wohnungswirtschaft und der Fraktionen der Bezirksversammlung. In den Sitzungen befasst sich der Beirat mit aktuellen Themen aus dem jeweiligen Viertel und entscheidet über die Vergabe der Mittel aus dem Verfügungsfonds.

Austausch beim Trägerbesuch bei Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V.

...dass Johann Daniel Lawaetz...

…mal höchstpersönlich bei uns vorbeigeschaut hat? Naja, nicht ganz, da sein Todestag am 7. Oktober 1826 war, stimmt das nicht wirklich. Aber anlässlich eines Stiftungsfestes im Jahr 2011 hat ein ehemaliger Lawaetz-Kollege sich mal als Johann Daniel Lawaetz verkleidet und aus seinem Werk „Über die Sorge des Staates für seine Armen und Hülfsbedürftigen“ (von 1815) vorgelesen. In diesem Buch beschäftigt er sich mit Armut, Arbeitslosigkeit und Sozialpolitik. Seine zentrale Idee: Armut soll nicht durch Almosen bekämpft werden, sondern durch Hilfe zur Selbsthilfe – also durch Arbeit und bessere Lebensbedingungen.

 

 

...dass das Bauteam bei einem Stiftungsfest...

…mal auf der Bühne gerappt hat? Im Sprechgesang wurden all die Themen vorgetragen, mit welchen die Kolleg:innen tagtäglich zu tun haben: “Wohnprojekte, Baugemeinschaften, Geschäftsanteile, GbR-Vertrag… Genossenschaftsanteile, Agentur für Baugemeinschaften,…” und immer wieder “Mehrkosten,… Mehrkosten,… Minderkosten,… Minderkosten,…”

die hei. kommt zur lawaetz-stiftung

...dass es seit der Gründung...

…des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus 69 Sitzungen gab? Seit Beginn der Koordinierungsstelle des Netzwerkes, die bei der Lawaetz-Stiftung angesiedelt ist, ist fast noch nie eine Sitzung ausgefallen.

...dass die Lawaetz-Stiftung...

…die zu der damaligen Zeit größte Passivhaus-Siedlung gebaut hat (2006 – 2008)? Bauherren waren die Wohnungsgenossenschaft Brachvogel eG und die LP_Projekt-Management GmbH, eine Tochtergesellschaft der Lawaetz-Stiftung. Es sind dort 58 Wohneinheiten entstanden, die durch ein spezielles Heizsystem und starke Dämmung 90 Prozent weniger Energie gegenüber Gründerzeithäusern verbrauchen.

Austausch beim Trägerbesuch bei Jugendsozialarbeit Schanzenviertel e.V.

...dass bei Hochwasser...

…Mitarbeiter:innen der Poldergesellschaft (HPA Polder Hamburg GmbH) in der Küche der Lawaetz-Stiftung sitzen und das Elbwasser im Blick behalten?

Steigt das Wasser zu hoch, schließen sie das Flutschutztor und sobald das Wasser wieder abgeflossen ist, öffnen sie es wieder.

Früher, zu Zeiten, als es noch keine Smartphones gab, saßen sie in der Gesprächsbox, die auf dem Bild zu erkennen ist. Diese hatte einen Telefonanschluss. Heutzutage sitzen sie einfach in der Küche.